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12.08.2021

Entwicklung eines Kinderschutzkonzepts im Fußball einmal anders?

Im Rahmen des Projekts „Jugend – Trainer – STÄRKEN“ der DFL Stiftung, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und umgesetzt durch Arbeit und Leben Bielefeld, ist die Auseinandersetzung der Vereine im Projekt mit den Themen der Führsorgepflicht und des aktiven Kinderschutzes immer noch das Top-Thema in unserer Projektarbeit.

Auch der SV 1923 Rennertehausen e.V. hat dieses Thema auf seiner Agenda. Die Jugendfußballabteilung hatte aber eigene Vorstellungen von der Erarbeitung eines Konzepts, so wurden aus fast allen Fußballjugenden Spieler*innen in die Konzeption mit einbezogen. In einem ersten Workshop wurde mit den Spieler*innen erarbeitet, was für sie wichtig ist im Fußball, im Mannschaftssport, im Verein. Diese Ergebnisse wurden in einem Kodex niedergeschrieben.

Auf diesem Ergebnis aufbauend haben dann Trainer*innen und Verantwortliche aus der Jugendfußballabteilung, in einem zweiten Tagesworkshop, die Grundlinien ihres individuellen Kinderschutzkonzeptes erarbeitet. Unterstützt wurden sie dabei auch von Spielern, die bereits am Kodex mitgearbeitet haben und ihre Ergebnisse den Trainer*innen präsentierten.

Die Arbeitsweise die Rennertehausen für die Erstellung ihres Kinderschutzkonzepts gewählt hat, zeigt sehr gut auf wie Partizipation und Mitbestimmung in einem Sportverein, über den eigentlichen Sport hinaus, funktionieren kann.

Die Workshops fanden bereits am 16. und 17.07.2021, jeweils auf der Sportanlage des SV 1923 Rennertehausen e.V., statt.

Workshop zur erstellung eines Kodex für die Jugendfußballabteilung vom SV Rennertehausen, mit den Spieler*innen (Foto: Florian Hofmann)
Am zweiten Tag sind die Trainer*innen und Verantwortlichen im Jugendbereich dran, aus den Ergebnissen ein Kinderschutzkonzept zu erstellen (Foto: Florian Hofmann)